Depression

Donnerstag, 28. Juli 2016

Drei vollgepackte Wochen

sind jetzt fast um und es geht bald wieder in die Klinik. Ich habe nicht alles geschafft zu erledigen was ich mir vorgenommen habe.
Diese Woche hab ich jeden Tag, außer Montag, einen Handwerker hier, der den Wasserschaden, den ich hier vor der Klinik hatte, beseitigt. Decke dicht machen, Tapeten ab, Tapeten ran, streichen ...
Es wird mir jetzt schon zuviel und eben habe ich erfahren, dass er morgen noch mal wiederkommen muss. Das heißt für mich, erst zur Doc und dann den Handwerker, für mich ist das Stress pur und damit komm ich gar nicht klar, bin schnell überfordert. Gut dass ich wieder in die Klinik gehe, scheint genau der richtige Zeitpunkt zu sein, denn länger würde ich ohne Hilfe wohl nicht gut durchhalten.

Montag, 11. Juli 2016

Neue Waage

Heute ist meine neue Waage gekommen. Ich hab sie getestet und gleich ein halbes Kilo mehr drauf gehabt, so will ich das aber nicht.
Jedenfalls will ich mich jetzt da drum kümmern, dass es stetig weniger wird und nie mehr mehr.

Ansonsten hab ich heute ein Stimmungstief, wobei ich dennoch einiges geschafft hab, Kleinigkeiten, aber immerhin.

Im Arztbrief stand, dass ich dieses Mal eine schwere Depression habe plus der Diagnosen PTBS, Borderline etc.
So fühlt es sich auch dieses Mal an, dunkler als beim letzten Mal, anders. Ich war aus der einen noch nicht raus und bin in der nächsten drin. Habs gar nicht gemerkt wie es wieder bergab ging, erst jetzt, rückblickend kann ich das sehen.

Dienstag, 10. Februar 2015

Mein Umgang mit Gedankenkarussels, Panikattacken und Flashbacks

Heute Morgen ging es mir nicht gut, irgend so ein Magen-Darm-Infekt hat mich flachgelegt und so musste ich meinen Therapietermin absagen. Dann habe ich es gemacht wie die Katzen und hab versucht mich gesund zu schlafen.
Dadurch bin ich heute Abend relativ wach und schon springt das Gedankenkarusell an, heute sogar schon, vorm Schlafengehen.
Selbst das Ablenken mit Filmen macht mir Schwierigkeiten, weil ich mich nicht so richtig auf ein Ding heute konzentrieren kann. Wäre es früher am Tage könnte ich mich mit Putzen ablenken, doch das möchte ich meinen Nachbarn denn doch nicht antun.
Abends kommen mir die tollsten Gedanken, was ich alles zur Ablenkungen von der Gedankenspirale machen könnte: Kekse backen, Putzen, Zeichnen, und dann wenn es soweit ist, fällt es mir nicht ein oder ich kann ich mich nicht konzentrieren oder es ist mitten in der Nacht oder alles zusammen.

Mit meiner Therapeutin habe ich mal einen Notfallkoffer zusammengestellt, mit Dingen die mir in aktuen Situationen, aus Erfahrung, helfen können, doch die helfen eher bei Panikattacken und nach Flashbacks bzw. wenn ich merke das ich in einen Flashback rutschen könnte,(während eines Flashbacks bin ich handlungsunfähig). In diesem Notfallkoffer sind für unterwegs simple Dinge wie Wasser trinken, einen Bonbon lutschen oder bewusst Atmen. Für zu Hause Duschen, Muster stricken oder spinnen.

Letzteres hilft auch ab und an bei Gedankenspiralen. Was mir generell gut tut ist das, inzwischen fast tägliche, Hangouten mit lieben Menschen.
Manchmal nutze ich das Angebot meiner Psych-Doc und schreibe ihr eine Mail wenn es mir schlecht geht, so wie ich heute das Bedürfnis habe über meine chaotischen Befindlichkeiten zu bloggen.

Freitag, 6. Februar 2015

Wieder Schwäche gezeigt

Die Worte meine Psych-Doc klingen mir noch im Ohr: "Im Vergleich zum Verletzen und Nichtverletzen, verletzen Sie sich häufiger nicht. "
Ja, ich weiß das, doch es hilft mir nicht wirklich weiter, wenn ich mich mal wieder verletzt habe.
Ich sage mir, dass ich mit 52 Jahren doch in der Lage sein sollte, andere Wege zu finden um mit Druck, Spannung und Nichtfühlen umzugehen. Oft klappt das ja auch, doch eben oft auch nicht.
Es fühlt sich jedes Mal, wie ein verlorener Kampf an.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Up and down

Es macht mir zu schaffen, diese up-and-downs, ist anstrengend, frustierend. Meine Ärztin und meine Psychologin haben mir gesagt, dass dieses Auf und Ab bei mir extrem ist, und es mir deshalt so zu schaffen macht.
Heute habe ich den ganzen Tag verschlafen und hoffe wenigstens heute Abend was auf die Reihe zu kriegen.
Am Liebsten würde ich mich zusammenrollen und weiterschlafen, doch ich weiß, dass das mir nicht gut tut. Vielleicht ist morgen wieder ein besserer Tag.

Freitag, 30. Mai 2014

Durchwachsen

gehts mir, leider immer noch oder schon wieder mit Tendenz nach unten. So genau kann ich das gar nicht einschätzen. Es muss bessere Zeiten gegeben haben, weil sonst könnte ich mich ja nicht wieder schlechter fühlen. Doch selten fühlten sich die besseren Zeiten auch so an.
Ich meine jetzt nicht die Highlights wie Malen in der Ergo, Strickhangouten mit Freunden, Freundinnen- oder Familienbesuche.
Bei den Wegen zu und von Terminen versuche ich das Schöne zu sehen und mit der Knipse festzuhalten, um mir und auch anderen zu zeigen, das ich es sehen kann. MIch daran zu freuen gelingt nicht immer, doch ich denke, das Sehen ist ein erster Schritt. An Blumen schnuppern, ihren Duft inhalieren und genießen.

Meine Seele will ganz andere Dinge wie mein Körper, der in letzter Zeit immer häufiger streikt. Wahrscheinlich, nein ganz bestimmt würde es mit regelmäßiger Bewegung besser werden, doch da beißt die Katze sich in den Schwanz. Ich beweg mich wenig weil ich Schmerzen hab und weil ich mich wenig beweg hab ich auch wieder Schmerzen, dazu die Antriebslosigkeit der Depression ...

Wenn ich mir nicht täglich aufschreiben täte was ich so gemacht habe, würde ich denken ich schaffe so gar nichts. Stimmt ja nicht. Ich mache meinen Haushalt, nehme meine Termine wahr, Stricke, Telefoniere, gehe Einkaufen, organisiere irgendwie mein Leben. Das ist wesentlich mehr als nichts und doch im Vergleich zu früher so wenig.
Wie oft nehme ich mir vor daran zu arbeiten meine Lebensqualität von früher zurück zu gewinnen, doch dann bleibt es bei den Anfängen, weil das Leben mich anderweitig verplant und ich letztendlich froh bin doch noch alles Wichtige geschafft zu haben.
Vielleicht sollte ich einsehen, das heute heute ist und früher eben früher, das ich jetzt vielleicht darauf aufbauen kann was geht und nicht dem nachtrauere was ging. Hört sich leicht an, ist aber auch wieder sowas von schwer, damit schlage ich mich auch schon länger rum.
Mehr Termine kann ich mir nicht legen, dann wird es zuviel und ich schaffe die regelmäßigen wichtigen Sachen nicht mehr, bleibt nur zu gucken das ich an Tagen an denen es mir gut geht mehr aus dem Knick komm und den Haushalt dann Haushalt sein lass und den aufteile auf Tage wo es mir nicht so geht.

Ich hab jetzt einfach mal geschrieben, was mir in den Sinn kam und lass das mal so in der Rubrik Depression stehen.

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Freitag, 14. März 2014

Drüber und drunter

Letzte Woche Montag ging es mir so gut wie über 1½ Jahre nicht mehr. Ich habe viel im Haushalt geschafft, war voller Energie und richtig euphorisch. Ein superschöner Tag.
Doch schon am nächsten Tag gings wieder bergab, was ja noch teilweise normal ist, doch dann gings richtig runter. Am Wochenende hat mich ein TV-Beitrag so getriggert das ich mich wieder selbst verletzt habe und noch bin ich nicht aus dem Tief wieder aufgetaucht.
Meine Psych-Doc hat mich weiter krankgeschrieben, das sind jetzt schon über 1½ Jahre ... und es wird gefühlt nicht wirklich besser, und ich schlafe wieder sehr viel. Ich könnte nur noch schlafen, doch dann gehts mir auch nicht besser. Also weiter vorwärts, den Berg hinauf.

Was gut ist, ich bin in meiner Kreativität mutiger geworden, traue mich mehr auszuprobieren, male, stricke, spinne.
Die Katzen und ich kuscheln viel miteinander und genießen es. Immerhin schaffe ich irgendwie immer noch innerhalb einer Woche alles das, was im Haushalt anliegt.

Samstag, 14. Dezember 2013

Es gibt so Tage

wie diese da geht es mir wie dem Tag. Sonne und Mond zur gleichen Zeit. Und das muss sich gar nicht immer schlecht anfühlen, halt sehr ambivalent.
Doch wie gut dass es auch die schönen Tage gibt, voll Lachen und Leichtigkeit, sonst wären die dunklen gar nicht zu ertragen.

Leipzig bei Sonne und Mond

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Hoch und Tief

Mir geht diese ständige Berg-und-Talfahrt total auf den Keks, andererseits bin ich ja froh, dass es nicht nur Talfahrten gibt.
Meine Seele, mein Ich, will mehr als geht. Heute hab ich mir z.B. vorgenommen zum Putzen, zu Kochen und ggf. auch noch zu Backen. Eigentlich hätte ich es nach dem Staubsaugen schon gut sein lassen müssen, aber nein, ich musste ja noch durchwischen und hab auch noch vergessen vorher! Schmerzmedis zu nehmen. Jetzt bin ich wieder deprimiert, dass ich nicht viel auf die Reihe bekomme und merke wie ich wieder in die, mir vertraute, Traurigkeit, abrutsche.
Schon seit über einem Jahr geht es mir nicht gut und ich habe das Gefühl, das es nicht besser wird. Ich meine jetzt nicht die körperlichen Einschränkungen, mit denen habe ich mich arrangiert.
Meine Therapeutin meine, dass es ja schon gut wäre, dass es nicht schlimmer geworden ist und dass ich zwischenzeitlich nicht in der Klinik war, obwohl es ja immer mal wieder im Gespräch war.

Doch es gibt auch Gutes zu erzählen. Ich habe in der Ergotherapie angefangen mit Acryl auf Leinwand zu malen, d.h. ich habe Montag erst mal die Vorbereitungen getroffen und die Leinwand grundiert. Es ist ein herrliches, lebendiges Grün geworden.
Und ich habe wieder angefangen zu stricken und bin auch dabei geblieben.
Das Staubsaugen macht mit dem neuen Staubsauger richtig Spaß (wenn da nicht der Rücken wär) und die Katzen bringen mich mit Kuschelattacken zum Schmelzen und mit Spielaufforderungen zum Lachen.

Sonntag, 10. November 2013

Berg-und Talbahn

So könnte ich mein derzeitiges Befinden beschreiben, wobei die meiste Zeit ich im Tal bin, durchbrochen von einigen Höhenflügen, und dann denn folgenden Abstürzen. Auch wenn meine Psych-Doc mir immer wieder versichert, dass die Abstürze nicht sind weil es mir gut ging, sondern sie einfach da sind. So ganz glauben kann ich ihr da nicht, auch wenn ein Stimmchen in mir sagt, dass sie Recht hat.
Mir geht es die meiste Zeit nicht gut, doch dann wenn es mir schlechter geht, stelle ich fest, es muss mir ja besser gegangen sein, sonst könnte es mir nicht schlechter gehen. Doch oft nehme ich das gar nicht wahr, dass es mir besser geht bzw. ging. Ähnlich wie bei Kopfschmerzen, wenn sie da sind, sind sie nervend und nicht zu ignorieren, aber wenn sie weg sind, merke ich es oft erst viel später, dass sie gar nicht mehr da sind.

Ich habe jetzt, so ziemlich von alleine, einen annehmbaren Tages-Nacht-Rhythmus gefunden, der auch kompatibel mit dem Alltag anderer Menschen ist. Manchmal kann ich ganze Nächte durchschlafen und wache sogar halbwegs erholt auf, das ist schon mehr als vor einem Jahr. Vielleicht geht es ja doch vorwärts, vielleicht merke ich es nur nicht, weil es eben so langsam vorwärts geht.
Meine Psychotherapeutin stellte fest, dass ich es immerhin schon schaffe Grenzen zu setzen und stopp zu sagen, Einschränkung meinerseits, ich schaffe es ab und an, vielleicht wird es öfter

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