Gedichte

Mittwoch, 5. März 2008

Hoffnung

Regen, Tränen am Fenster,
hoffnungsgebend zieht
blauer Himmel auf,
zaubert ein Lächeln
in das Herz,
mir geht's wieder gut.


© Esmerelda, März 2008

Montag, 10. Juli 2006

Knistern

Anfangs war da ein Blick,
dann ein Lächeln,
Freundlichkeit und Wärme in der Stimme,
beim Abschied blitzten tausend Sterne
in ihren Augen,
die mich anziehen,
den Wunsch wecken,
einzutauchen, in das Sternenmeer.

© Esmerelda Juli 2006

Samstag, 17. Dezember 2005

Das Leben ist

bunt wie der Herbst,
wachsend, und voll Engerie
wie der Frühling,
warm und kuschelig
wie der Sommer,
und klar, reinigend
wie frostige Winterwaldluft.

© Esmerelda Oktober 2005

In meiner Erinnerung

sehe ich wie das Meer am Strand leckt,
sich immer weiter zur Düne reckt,
überall Muscheln, Steine und Tang,
und dieser ganz besondere Klang.

Buhnen auf denen Möwen sitzen
in den Wellen sehen sie was blitzen,
höre ihr Lachen, Schreien und Streiten
seh sie auf Wellenkämmen reiten.

Schwalben, die Nester in der Steilküste bauen
und sich dabei auch mal gegenseitig beklau’n,
Ein Gefühl von Freiheit macht sich in mir breit,
sich erheben wollen, in Schwerelosigkeit.

Fühle den warmen, weißen Sand
zwischen den Zehen und in meiner Hand,
Der Wind treibt die Wolken vor sich her
und ich träume - von einer Wiederkehr.


© Esmerelda März 2005

Winterwald

Ich betrete den Wald,
als wäre ich ein Gast, welcher ungebeten erscheint,
die Schneedecke fast unberührt, hier und da ein Vogel,
Spuren der Tiere, die sich zurückgezogen haben,
und doch fühle ich mich geborgen, umhüllt von der Stille,
leise wirft ein Baum die Last von seinen Ästen,
die kalte, klare Luft dringt tief in meine Lungen,
nimmt meine traurigen Gedanken fort,
lenke meine Schritte heimwärts,
in Gedanken schon bei der Wärme des Feuers,
an welchem die langen Nächte so wunderbar.


© Esmerelda 2003

Samhain

Lebendig, die Erinnerung an die Sommerzeit
welch ungezähmte Kraft der Sonne,
am Morgen machen sich jetzt Nebel breit
Tau glitzert auf der Regentonne.

Zwischen den Welten die Wände
werden zu Schleiern und lichten sich,
am Feuer wärm ich mir die Hände
und nun begreife auch ich:

Wie Saat, die zur Blüte wurde
zur Frucht reifte, um neues Leben zu geben
so wurde aus dir Mutter, die Greisin
unser Wohl allein ist dein Bestreben

Bald erleben wir dich, als Jungfrau
deinen Liebsten suchend, voll Schönheit
erwachendes Leben, so frisch wie der Tau
ausgelassen, mit der Jugend Heiterkeit

Demütig, aus ganzem Herzen dank ich dir
für deine Gaben, Liebe und Geborgenheit
für die Erkenntnis, die Kraft liegt in mir
für deinen Beistand in Licht und bei Dunkelheit



© Esmerelda 2003

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