Sonntag, 14. Dezember 2008

Es geht endlich weiter

Nachdem ich von Lilia und anderen immer wieder angesprochen wurde doch mal meine Schilddrüse untersuchen zu lassen, habe ich es vor ein paar Wochen endlich mal angegangen.

Das Ergebnis, ich bin eine Krötenschwester, so werden in einem von mir besuchten Forum, liebevoll die genannt, die eine Schilddrüsenerkrankung haben.
Nach gründlichen Untersuchungen und Gesprächen mit einer sehr netten und kompetenten Endokrinologin, weiß ich jetzt, dass ich Hashimoto Thyreoiditis habe.

Jedenfalls bin ich all denen die mich immer wieder genervt haben, mich untersuchen zu lassen, dankbar, denn seit ich L-Thyroxin nehme geht es mir um Klassen besser, und es steigert sich noch, denn noch bin ich nicht optimal eingestellt, obwohl die Werte sich schon gebessert haben.

Es fühlt sich an, als ob sich in mir was zurecht rückt, anders kann ich es gar nicht beschreiben. Seit ich das Schilddrüsenhormon nehme habe ich keine Fressanfälle mehr gehabt, im Gegenteil, ich habe wieder ein Sättigungsgefühl! Und das schon beim Essen, wenn ich dann weiter essen würde, habe ich das Gefühl, dass mir dann schlecht werden würde ...
Wenn ich Hunger auf was Süßes habe, kann ich auch einfach wieder aufhören, ohne alles aufgegessen haben zu müssen.
Es ist toll! So fühlt es sich also normal an! Ich bin begeistert! Und ganz toll, ich bin nicht mehr dauermüde! Jetzt muss sich das alles nur noch einpegeln und ich hoffe dann, wieder einen geregelten Tages-Nacht-Rhythmus zu haben.

Bisher bin ich immer davon ausgegangen dass meine Heißhungerattacken und Fressanfälle hauptsächlich emotionale Ursachen haben, und ich mit Essen so Löcher stopfe.
Inzwischen bin ich der Ansicht, dass neben den zweifelsohne emotionalen Ursachen, auch organische eine Rolle spielten.
Mein Körper hat mir signalisiert, dass etwas fehlt, darum auch das Löcher stopfen ... ich habe ihm allerdings das Falsche zugeführt, statt das Schilddrüsenhormon Thyroxin, gab es Nahrung, und das nicht zu knapp.

Seit Wochen habe ich nicht mehr abgenommen, allerdings auch nicht zugenommen, doch nun bin ich optimistisch, dass es weiter runter geht mit den Kilos.
Doch zu Yule werde ich mir schon die eine oder andere Schlemmerei gönnen.

Sperrmüll ist geil

Wenn hier in der Gegend Sperrmüll ist, guck ich meist etwas verstohlen ob das Eine oder Andere für mich dabei ist, immer mit dem Gedanken, ob ich es wirklich brauche und wie ich es nach Hause kriege.
Dieses Mal hatte ein Nachbar von mir, dessen Frau kürzlich verstarb, richtig ausgemistet. Andere Nachbarn stellten ihr Zeug dazu, und so sammelte sich einiges an.

Zuerst fiel mein Blick aus dem Fenster, auf einen fast nagelneuen Katzenbaum, als ich ihn aus der Nähe betrachtete, eröffnete mir mein Nachbar, dass er so kaputt ist, dass er nicht mehr gebrauchsfähig war. Fand ich schade, schon allein in Anbetracht dessen was Kratzbäume im Handel kosten, Tapsy und Chuchi haben ja ein selbstgebautes Exemplar.

Etwas später, als ich wieder aus dem Fenster guckte, erspähte ich Bücher, was für welche konnte ich natürlich nicht erkennen.
Bücher! Da konnte ich nicht widerstehen. Ich schnappte mir meinen Schlüssel und ging ganz offiziell zum Sperrmüllstöbern. Sowas habe ich noch nie getan.
Die erste Überraschung, es tat gut, es tat verdammt gut. Wider Erwarten waren mir die, teilweisen mitleidigen Blicke, anderer Nachbarn mehr als egal.
Da war eine Kiste voller Bücher!
Eigentlich rechnete ich nicht damit, etwas zu finden, was mich interessiert, ich vermutete Liebesromane, eventuell Krimis ... na immerhin ...
Doch dann die Überraschung! Ich fand Band I und II von Jane Roberts "Seth und die Wirklichkeit der Psyche", Diane von Weltzien " Das große Praxisbuch der Aura- und Chakra-Arbeit, Rüdiger Dahlke "Mandalas der Welt" und noch viele andere Bücher über Reinkarnation, Psychologie, Ufos, Wunscherfüllung, Krimis, Gruselromane und esoterische Romane.
Insgesamt 30 Bücher!!!! habe ich weggeschleppt und kann sie jetzt mein Eigen nennen. Liegengelassen habe ich 3 Liebesrome und ein Buch über's Abnehmen ... letzteres sagte zumindest ein anderer Sperrmüllberber ...

Nun werde ich mich durch die Bücher durchlesen und durcharbeiten, was mir nicht zusagt wird bei Buchticket oder Mein Buch, dein Buch landen.

Erst mal allerdings musste ich ein wenig umorganisieren, damit die Bücher auch einen Platz finden konnten.

Freitag, 5. Dezember 2008

Katzenkuscheln

Mir ist wieder einmal mehr bewusst geworden wie sehr ich die Anwesenheit und die Aufmerksamkeit von Katzen liebe. Besonders fällt es mir auf, wenn es nicht Tapsy und Chuchi sind, die mit mir meine Wohnung teilen, sondern Katzen, die ich kaum oder gar nicht kenne.

Am letzten Wochenende waren ein paar tolle Frauen und ich bei Anja zu Gast. Schon im letzten Jahr wurde ich ausgiebig von Ricki bekuschelt, ein wenig hoffte ich ja darauf, dass es sich dieses Jahr wiederholt und wirklich :-)

Ricki

Ricki1


Es ist gar nicht so einfach eine Katze, die nur wenige Zentimeter vom Gesicht weg ist zu fotografieren, der Versuch war's wert.

Auch Tapsy und Chuchi sind gerade sehr kuschelbedürftig, was bei Chuchi eher die Ausnahme ist, dass sie mehrfach am Tag gestreichelt werden will.
Wenn nicht gerade gefressen, gespielt oder mit mir gekuschelt wird, sind das hier die neusten Lieblingsplätze.

Tarnkatze

Chuchi auf dem Schaffell ist kaum zu erkennen, da könnte ich schon beinah ein Suchbild draus machen.


In Trance

Tapsy genießt es, auch mal alleine auf dem Hocker liegen zu dürfen, denn sonst ist es Chuchis Platz, und ist halb im Hier und halb in der Katzen-Anderswelt.

Samstag, 22. November 2008

Erster Schnee

Nachdem ein paar Stürme die Bäume fast leer gefegt haben, gab es gestern, am Tag den ersten Schneeregen. Nach einem Minigewitter wandelte sich der Schneeregen in Schnee, und bei einem Blick aus dem Fenster, bot sich mir folgender Anblick.

Erster Schnee


Jetzt, ein paar Stunden später, sieht es schon nicht mehr so schön aus, die Autos haben Spuren im Schnee hinterlassen und der Asphalt ist gut zu erkennen. Überall am Straßenrand, dort wo ein Auto parkte oder drüber fuhr, prangen schwarze Flecken.
Schade das sich die unversehrte Schneedecke immer nur so kurz hält. Es sieht dann immer alles so sauber, zugedeckt aus, und nachts ist es heller, weil der Schnee reflektiert, besonders letzteres mag ich sehr.

Donnerstag, 20. November 2008

Getroffen

Gleich doppelt hat es mich getroffen, Bodecea und Singlilli haben mich mit einem Stöckchen beworfen ...

Der Werfer/die Werferin postet acht zufällige Dinge über sich selbst,
· wirft das Stöckchen an acht Leute weiter,
· die ebenfalls acht Dinge über sichselbst posten
· und es weiterwerfen.

Acht zufällige Dinge über mich:

- Tage ohne Kaffee sind ein Graus für mich, zumindest fehlt mir was sehr Wichtiges dann
- Genauso wie ich über meine Katzis schimpfe, wegen Dingen die sie nicht tun sollen,oder die sorgsam, auf meinem Weg ins Bad, draptierten nicht verdaubaren Fellrollen ... genauso, wenn nicht noch mehr liebe ich sie
- Ich bin stolz auf meine Töchter
- je älter ich werde, desto mehr weiß ich das Alleinsein zu schätzen, vor allem weilalleine sein nichts mit einsamsein zu tun hat
- ich hab einen kleinen? Ordnungsfimmel, aber keinen Putzfimmel *g*
- ich liebe Reisen, doch ich liebe auch das Gefühl wieder zu Hause anzukommen ... dieses zu-Hause-Gefühl
- ich habe Angst vor Kühen-die bisher schönste Landschaft die kennengelernt habe, ist die Ostsee, an der ich groß geworden bin


So und nun kann sich das Stöckchen mitnehmen wer will :-)

Dienstag, 11. November 2008

Herbst

Die Herbststürme bzw. kräftigen Herbstwinde pusten das Laub von den Bäumen und verteilen es mehr oder minder gleichmäßig. Wenn die Blätter über den Asphalt getrieben werden hört es sich an wie leises Rasseln, ein warmer Wind pustet mich morgens um halb acht, bei 15 Grad! durch.
Der Blick zum Himmel zeigt dunkle Wolken die sehr schnell vorüberziehen, wie in einer Szene aus einem Gruselfilm.

Eine Stunde später, bei Brötchen und Kaffee ist der Sturm verschwunden, statt dessen peitscht Regen auf die Blätter, eine halbe Stunde später, ist es wieder fast trocken und beinah windstill.

Herbst

Dienstag, 4. November 2008

Auftauch

In den letzten Tagen fühlte ich mich immer häufiger, als würde ich aus einem Vakuum auftauchen. Irgendwie war und ist auch noch zum Teil mein Raum-Zeit-Gefüge durcheinander.
Es fühlt sich gut an, immer öfter für immer ein bisschen längere Zeit aufzutauchen, ja sogar an Land zu gehen? Schwer zu beschreiben.
Auf jeden Fall stimmt die Richtung wieder, es geht mir wieder besser, selbst wenn es mich wie an Hosenträgern, ab und an wieder in den zähen, dickflüssigen Nebel zieht ... ich habe ein paar Mal in kurzer Zeit den Weg daraus gefunden und er bleibt jetzt in Sichtweite :-)

Es ist einfach schön! Ich bekomme wieder Lust auf Spaziergänge, darauf Leute zu treffen und überhaupt wieder aktiv zu werden.

Zu Samhain habe ich mit einer Freundin hier ein kleines Ritual gefeiert, wir haben uns bemalt, gerasselt, getrommelt, Jahreskarten gezogen, gekocht und mit unseren Ahnen gespeist.
Es fühlt sich an, als ob das der Wendepunkt war :-)
November-Nebel als Erinnerung daran, das nach dem Nebel oft die Sonne kommt :-)

Freitag, 31. Oktober 2008

Achterbahn

fährt mein Hormonsystem und alles was da so dran hängt, inkl. meiner Stimmung.
So Test beim Endokrinologen sind ja durchaus sinnvoll, doch das was da testweise reingepumpt oder reingeschluckt wird, muss der Körper ja auch wieder abbauen.
Ich stell mir das wie folgt vor:

Monolog eines in Tests befindlichen menschlichen Körpers:

*gähn*
"Ist das wieder langweilig, alles dauert, ich würde ja gerne bisschen schneller machen, aber bis die Boten hier ankommen und ihre Order abgeben, und dann wollen die auch noch was, was hier Mangelware ist." "Hey stellt euch hinten an, ab ich gesagt, immer mit der Ruhe!"

Was ist denn das hier auf einmal für Zeug, das kommt ja aus der völlig falschen Richtung *grübel*, na egal, brauchen kann ich das alle mal:
Hey kommt mal, die ihr hier ansteht ... grad ist von irgendwo eine kleine, kompakte Lieferung gekommen, bedient euch, solange wie der Vorrat reicht! Wo einmal was herkommt kommt auch wieder was her, greift als ruhig zu.!"
Hmm, die Quelle scheint versiegt, komisch, was wir in der Schule gelernt haben stimmt nicht mehr, das Zeug kommt aus der falschen Richtung, es kommt nicht regelmäßig ... *grübel* Wollen die uns verarschen?
Ok, wird also wieder gespart. "Habt ihr gehört Leute, es wird wieder eng, wie immer, also geht wieder sparsam mit dem Zeug um!"
Schade, das lief so richtig wie geschmiert ...
Ähmm was ist das!!! Jetzt kommt so ein ähnliches Zeug schon wieder an, und wieder aus einer anderen Richtung ... "Hey Leute, wisst ihr noch wie das mit dem Stoff X war? Heute ist das mit Y so, als greift zu.!"
Ich hätte es wissen müssen, dass das nur Verarsche is, warum lern ich nicht daraus, sondern freu mich drüber *fluch*

"Leute, jetzt spinnen die total, die schicken uns viel zu viel von Z, das kann doch kein Organ normal verarbeiten, also los, Notdient! Nicht so lahm, schneller schneller sonst haben wir bald gar nix mehr zu tun, die verarschen uns schon wieder *fluch*

Na und dass das dann eine Kettenreaktion auslöst, ist naheliegend.
Und so fahren Leistung und Stimmung Achterbahn, ganz ungewollt und total unschuldig.
Ich hoffe das ich nicht noch ein Schild "Vorsicht bissig" verpasst kriege .....

Montag, 27. Oktober 2008

Durcheinandersein und träumerische Feststellungen

Das ich mich bei vielen derzeit rar mache tut mir leid. Mein Schlaf-Wach-Rhythmus hat sich in den letzten Woche sehr arg verschoben, was im Moment dazu führt, dass ich nachts wach bin und viel Zeit am Tag verschlafe. Mein Körper fordert immer noch bis zu 10 bis 15 Std. Schlaf, alle Versuche den Rhythmus zu verschieben haben nichts oder sehr wenig bisher gebracht.
Nach wie vor hoffe ich auf eine Erkenntnis meiner Endokrinologin, wie ich das wieder abstellen kann.
Die meisten die mich kennen, wissen, dass ich sonst immer 5 bis max. 7 Std. Schlaf brauchte und das war gut so.
So wie es jetzt ist, bin ich nur noch frustriert, weil mir soviel schöne Zeit verloren geht.

Immerhin hat es auch seine guten Seiten, mein Traumtagebuch füllt sich, es ist als würde ich gerade in zwei Welten bewusst leben, zumindest zeitweise.
Es gibt beim Schlafen und Träumen drei Dimensionen, eine ist noch oder schon fast wach zu sein, die zweite Schlafen und Träumen und die dritte sich dessen bewusst zu sein, zwischen beiden hin- und herschalten zu können ohne aufzuwachen. Faszinierend ist auch, das ich neuerdings wieder in Serie träumen kann, also aufwachen, kurz aufs Klo, was trinken und dann weiterträumen, manchmal sogar die letzten Bilder nochmal ... halt wie im TV nach der Werbepause *g*
Diese Träume fühlen sich sowas von real an, dass ich sie schon nicht mehr Träume nennen mag, sie bauen auf einander auf, halt wie im Wachbewusstsein.
Ich lerne jemanden kennen und erlebe etwas mit jihm, und Tage später treffe ich die Person wieder und wir unterhalten uns über die vorherige Begegnung und bauen unseren Kontakt auf. Normales Verhalten eben.
Dass das nachts, in verschiedenen Nächten, in verschiedenen Träumen? auch so passiert finde ich spannend.
Auch wenn viel Action drin ist, ist es nicht bedrohlich, denn ich habe so ganz nebenbei auch noch ne Beobachterrolle ...

Auch wenn das jetzt alles wirr klingt ... ich lass euch einfach an meinem derzeitigen Chaos teilhaben *g*

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