Mittwoch, 17. April 2013

Auf besonderen Wunsch

reiche ich jetzt ein Sofa-Bild von Ziva nach.

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Sonntag, 14. April 2013

Wirklich da

scheint jetzt der Frühling zu sein. Beim Spaziergang habe ich Hummeln und Schmetterlinge gesehen, doch die waren zu schnell zum Knipsen. In fremde Gärten wollte ich auch am Sonntagnachmittag nicht rumknipsen, also gibts hier Sonnen- und Wildwuchsbilder von Tulpen ... auch wenns nicht die schönen Krokusse, Schneeglöckchen, Märzbecher und andere blühende Blumen und Pflänzchen.

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Freitag, 12. April 2013

Geprägt

Ich habe das Gefühl das Ziva doch sehr von mir geprägt ist, ganz anders als Tapsy. Beide habe ich von Baby an. Tapsy ist anhänglich, ja manchmal sogar eine Pattex-Katze, doch ganz anders als Ziva.
Die ist auch anhänglich, doch nicht so klettig, statt dessen hat sie sich viel von mir abgeguckt. Wenn sie am Tag im Schlafzimmer auf meinem Bett liegt, schiebt sie die Tagesdecke zurück um auf dem Laken zu liegen. Sie spielt gerne mit dem Wasserstrahl in der Badewanne und fordert mich auf, den Wasserhahn aufzumachen, manchmal versucht sie es selber ... klappt zum Glück nicht.
Wenn ich im Schlafzimmer lüfte, muss ich die Tür abschließen, weil Ziva weiß wie sie aufgeht und dass fast immer dann auf dem Sofa liegt, wenn ich nicht da liege (dann liegen beide meistens auf mir) kenn ich ja schon, doch nun krabbelt sie unter die Decke, mach ich ja auch ... ob sie irgendwann sich ihre Dosen auch selber aufmachen kann? Mit Brekkies und Leckerlies klappts ja schon, sogar mit Schranktüren und Schubladen ....

So liegen meine beiden jetzt und schlummern, die eine auf einem Schaffell, die andere auf dem Sofa unter der Decke, und das obwohl die ganze Wohnung ein Katzenschlafplatz ist.

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Dienstag, 9. April 2013

Aber jetzt

ist hoffentlich der Winter vorbei und der Frühling hält Einzug. Als ich heute unterwegs war, hab ich mal bisschen genauer hingeguckt.

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Freitag, 5. April 2013

Befindlichkeiten und so

Seit längerem schreibe ich ja immer offener über meine Befindlichkeiten und ich habe beschlossen, noch einen Schritt weiter zu gehen und zu schreiben, warum es mir nicht gut geht. Denn es ist mir wichtig einen kleinen Beitrag zu Verständnis von Krankheiten zu leisten.
Ich habe eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und eine fette Depression, dazu noch eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung (von der es wieder mal zig Unterarten gibt).
Meine Mutter z.B. ist der Meinung dass all das eine Charakterschwäche ist und keine Erkrankung, so bin ich auch erzogen worden und das macht es mir nicht leicht selbst einzusehen, in mir, dass ich krank bin. Rational weiß ich es, doch irgendwie ist da immer noch eine Stimme die mir das Gegenteil einflüstert und die mir sagt, dass ich eine Versagerin bin. Andererseits weiß ich, das ich schon eine Menge in meinem Leben geschafft habe und es eigentlich keinen Grund gibt, dass es dieses Mal anders sein wird.

Das graue, kalte Wetter mit teilweise kaltem Wind hält meine Stimmung weiter unter bzw. lässt sie sinken. Irgendwie kriege ich die Tage rum, mit sinnvollen Ablenkungen und guten Gesprächen mit tollen Freundinnen. Für letzteres bin ich sehr dankbar, dass es Menschen in meinem Leben gibt, die sich auch nach einem halben Jahr, in dem es mir nicht gut geht, nicht gleichgültig geworden sind oder die Flucht ergriffen haben. Aus Erfahrung weiß ich, dass das nicht selbstverständlich ist!

An manchen Tagen denke ich, ich kriege gar nichts auf die Reihe und dann stelle ich fest, dass ich eine Menge geschafft habe, im Vergleich zu anderen Tagen, und doch fühlt es sich ganz anders an.



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Samstag, 30. März 2013

Käppchenferse

Seit ich Socken stricke, stricke ich die Käppchenferse, weil sie mir am einfachsten erscheint. Mir ist aufgefallen, dass meine Socken nicht mehr so passten und sich da bei der Ferse Fehler eingeschlichen haben. Nun habe ich heute Sockenvideos geguckt, Beschreibungen gelesen und bin dahinter gekommen, das modifizieren nicht immer gut ist *g* ... und so lerne ich gerade wieder neu, die Käppchenferse und schwöre mir nicht wieder in der Fersenwand Reihen einzusparen ... dies als Notiz vor allem an mich ...

Spannend ist auch, wie eine Fersenart so unterschiedlich gestrickt werden kann, jeder macht es fast ein bisschen anders, doch bei einem sind sich alle einig, bei der Fersenwand und der Maschenaufteilung ... und genau da lagen meine eingeschlichenen Fehler. Wieder was dazu gelernt.

Freitag, 29. März 2013

Heute so morgen so ...

Mein Optimismus vom letzten Beitrag ist verflogen, auch wenn sich eigentlich nichts oder nicht viel verändert hat, meine Betrachtungsweise ist eine andere und ich habe das Gefühl gaaaanz weit unten vor einem riesigen Berg zu stehen und weiß dass dahinter noch mehr riesige Berge sind. Die erste Strecke am Berg ist spiegelglatt und ich rutsch immer wieder runter, dabei ist es schwer nicht den Mut zu verlieren und weiter zu machen. Spiks habe ich noch keine für mich gefunden und so such ich weiter nach einer Variante doch noch vorwärts zu kommen.

Montag, 25. März 2013

Der Ton macht die Figur usw.

Heute hatte ich wieder Ergotherapie, keine Ahnung zum wievielten Mal ich den Schwan, den ich aus Ton zu modellieren versuche, neu begonnen und es sieht aus, als könnte ich mit dem Ergebnis fast zufrieden sein. Doch eine Stunde ist immer viel zu schnell vorbei, darum habe ich mir heute etwas Ton mitgeben lassen um auch zu Hause damit experimentieren zu können. Wenns gut wird kann ich es ja mitnehmen und dort brennen lassen.
Überhaupt finde ich es gerade gut, das die Ergotherapeutin ein neues Rezept für mich, von meiner Ärztin bekommen hat, für weitere 10 Termine. Bei der Ergotherapie kann ich beim Werkeln entspannen, weil es so gar keinen Druck gibt, nicht mal den von mir selbst gesetzten, es ist egal wie lange ich für was brauche und ob es was wird ...

Auch wenn es mir nach fast einem halben Jahr immer noch nicht besser geht, so fühlt es sich ein wenig besser an. Als ich aus der Reha kam, war erst mal niemand da mit dem ich über meine Probleme reden konnte, erst dann meine Doc und später Psychologen und Ärztinnen in der Klinik, und jetzt webt meine Ärztin mir ein Sicherheitsnetz bestehend aus Ergotherapeutin, Psychologin und klar meine Doc. Alle drei arbeiten wirklich zusammen und tauschen sich zeitnah aus, das gibt mir ein Gefühl von Halt, ja sogar ein wenig Sicherheit. Jedenfalls bin ich froh darüber diese drei Frauen zu haben, die mich auf meinem weiteren Weg begleiten und mir helfen wollen.
Auch wenn ich weiß dass es wohl schwierig für mich bleiben wird, will ich da durch, irgendwann muss es entweder besser werden oder ich gewöhne mich daran.

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