Freitag, 6. März 2009

Positver Stress

Meiner Erfahrung nach gibt es zwei Sorten von Stress, positiven und negativen.
Momentan bin ich voll im positivem Stress. Ich befinde mich in einer Aufbruch- oder auch Umbruchphase, welche viel Neues mit sich bringt.

So suche ich derzeit, mit sehr aktiver Unterstützung meiner Töchter, eine Wohnung in Leipzig.
Ja, ihr habt richtig gelesen, Leipzig, nicht Berlin. Nach einigem Hin- und Her habe ich mich für Leipzig entschieden. Meine Töchter wohnen schon dort und bis Berlin ist es auch nicht mehr so weit wie von Bremen aus. Ruckzuck kann ich da sein und das Tollste, auch die Berliner können Ruckzuck bei mir sein ;-)

Die Wohnungsfindung ist ein echtes Abenteuer. Die Immobilienheinis und -tanten anrufen, nachfragen, dann ruft meine Tochter da noch mal an um einen Besichtungstermin zu machen, um mich dann wieder anzurufen und mir mitzuteilen wann der ist.
Dann wird die Wohnung mit Kamera besichtigt, die Fotos gemailt und dazu wieder telefoniert.
Julianes Terminkalender füllt sich mit Besichtungsterminen, da ist es im Moment echt gut, dass sie grad keinen Job hat.

Zwischendrin suchen wir drei (meine Töchter und ich) im Internet nach brauchbaren Angeboten.
Gar nicht so einfach, was passendes zu finden, es muss günstig sein, wenn möglich im Erdgeschoss oder im 1. OG, die Gegend sollte auch nicht zu wild sein.

Es fühlt sich so trubelig, so aufregend, so spannend an.

Allerdings gibt es durchaus auch Ansagen, bei denen mir fast das Telefon aus der Hand fällt, wie z.B. die Aussage: "Wir möchten nur Mieter mit selbsterwirtschaftetem Einkommen."
Manche finden wohl, dass Katzen die lautesten Tiere sind, und manche Wohnungen, die auf dem Foto schon naja aussehen, sind dann eher weniger naja ....

Doch ich bin mir sicher, meine Wohnung wartet auf mich. Kein Wunder das ich sie in Berlin nicht fand, wenn sie in Leipzig ist.

Ich bin voller Vorfreude auf eine wundervolle Stadt, einen superschönen Zoo und noch mehr auf sehr viele gemeinsame Stunden mit meinen Töchtern.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Der Frühling kommt :-))

Jetzt ist er nicht mehr aufzuhalten, nach den ersten Anzeichen brauche ich nicht mehr zu suchen, immer mehr Frühjahrsboten strahlen mir entgegen.

Es sind wieder nur Handybilder, die seltsamerweise nie die gleiche Qualität haben, warum das so ist, werde ich auch noch rauskriegen ...

Untrügliche Frühlingsboten

Die ersten Krokusse

Märzbecher und Schneeglöckchen

Montag, 23. Februar 2009

Wenn es draußen stürmt und schneit

, kalt oder nass reicht da auch ;-)
dann lässt es sich am Besten auf dem Sofa aushalten, gemeinsam mit den Katzis schnurgeln, lesen oder anderweitig die Zeit drin zu verbringen.

Früher kam Chuchi oft zu mir, erkletterte mich und forderte Streicheleinheiten ein. Irgendwann übernahm Tapsy diesen Part und Chuchi überließ es ihr, mich zu erklettern. Seit ein paar Wochen macht sie es wieder, und wir genießen es!
Es war gar nicht so einfach davon ein halbwegs gutes Foto hinzukriegen, dank Handy gings dann doch noch.

Chuchi und ich beim Schnurgeln


Das heißt jetzt aber nicht, dass Tapsy darauf verzichtet ... manchmal werde ich dann von beiden zugleich erklommen, nur gut das auf mir viel Platz ist *g*


Gleich komm ich schnurgeln


Der uneingeschränkte Lieblingsplatz, außer auf mir, ist der große Blumentopf in der Küche. Eigentlich generell große Töpfe auf der Fensterbank, doch das Küchenfenster geht zur Straße raus, und da kann Katz ganz sicher, hoch oben, alles beobachten.


Tapsy's Lieblingsplatz

21. The best things are free

Irgendwann ist es eingeschlafen, nach den 30 besten, kostenlosen Dingen zu suchen. Ich will es unbedingt zu Ende bringen, also schreibe ich dann und wann, wenn mir was dazu einfällt.

Heute ist es das Zusammengehörigkeitsgefühl. Egal ob es in der Familie, im FreundInnenkreis oder woanders ist. Einfach zu spüren, mensch ist nicht alleine. Es gibt noch andere, und denen ist es nicht egal wie ich mich gerade fühle, was ich denke, wie ich manche Dinge sehe.
Gleichzeitig auch die Wertschätzung dessen was mensch da hat. Denn oft genug wirds übersehen.
Erst vor ein paar Tagen hatte ich wieder das ich-bin-ja-so-allein-Gefühl. Nicht zu verwechseln mit einsam! Aber ich bin ja gar nicht alleine, nur das Wissen und das Gefühl beißen sich da öfter mal. Danke an all denen, die mir das immer wieder in Erinnerung bringen. Und danke auch dabei an mich ;-)

Ich

Grad hab ich mal in meinem eigenen Blog gestöbert. Total spannend kann das sein ;-)
Interessant zu sehen wie ich mich entwickelt habe, von einer die sich gar nicht zeigen mochte, zu einer die inzwischen recht oft ein Bild von sich im Internet irgendwo zu stehen hat. Nur nicht hier, jedenfalls kein aktuelles. Also hole ich das mal nach.
Schon spannend selber zu sehen wie ich damals aussah und wie und wer ich heute bin. Irgendwie kein großer Unterschied. Ob das gut ist oder nicht, darüber sinnier ich noch nach ....

ich

Donnerstag, 19. Februar 2009

Bemerkt

Heute habe ich zweierlei bemerkt. Zum Einen, dass mein neues Handy, welches ich von meiner Tochter Juliane geschenkt bekam, super geile Fotos macht, und zum Anderen, dass der Frühling kommt.
Da kann es ruhig noch mal schneien, dass ist ja eigentlich auch ganz gut, weil dann alle empfindlichen Pflanzen und Pflanzenteile abgedeckt werden und warm und weich dem Frost widerstehen können.

Heute Mittag als ich unterwegs war sah ich folgendes:

Die ersten Weidenkätzchen. Auch beim genauen Hinsehen, sind sie nicht deutlicher zu erkennen, aber ganz klar, sie sind da *freu*

Die ersten Weidenkätzen


Für die Allergiker wahrscheinlich nicht so die Freude, fürs Auge aber allemal, die Birke blüht.

Birkenblüte


Und wie zum Beweis, dass das keine Ausnahmen sind, brechen die ersten Knospen auf.

Knospen brechen auf


Als ich vorhin aus dem Fenster guckte, sah es schon wieder so aus.


kalt

Sonntag, 8. Februar 2009

Kalt und nass!

Als ich vorhin mit den Katzen draußen war, zogen zwar dunkle Wolken, aber es war fast ein bisschen warm...ok lauwarm ;-) und vor allem trocken. Es hatte immer noch einen Hauch von Frühling in der Luft.
Nur zwei Stunden später sah das aus unserem Fenster so aus. Kein Wunder das jetzt die Katzen an den Heizungen liegen und ich, während ich chatte und blogge heißen Hagebuttentee mit Brombeere genieße.

kalt

eben wars noch fast Frühling

Gassigehen mit Katzis

Nachdem ich ja schon mehrfach geschrieben habe, dass ich mit den Katzen draußen war, dachte ich, stell ich mal ein paar Fotos rein, damit ihr wisst wie das abgeht. Das heißt eigentlich geht gar nix ab, denn sie bleiben nur auf den kleinen Rasenflächen vor der Tür und auf dem Bürgersteig, denn schließlich muss Katz ja jederzeit wie ein geölter Blitz reinlaufen können, besonders wenn große Hunde bellen. Kleinere werden ggf. in die Flucht geschlagen ...

Dieser Pudel brauchte nur angefaucht zu werden, um wieder etwas auf Abstand zu gehen ;-) ... aber neugierig waren beide *g*

Vor die Tür

Wo ist die beste Aussicht?

Nix wie weg

Was ist das? Ein Hund!

Bloß nicht näher kommen, ich hab Krallen und kann fauchen!

Freitag, 6. Februar 2009

Ein Hauch von Frühling

Die Sonne scheint, Vögel singen, die Katzen sitzen am offenen Fenster und haben wieder Katzenkino live.
Die bleiernde Müdigkeit, die mich tagelang in den Klauen hatte, ist fast verschwunden, statt dessen macht sich endlich wieder Tatendrang breit (hoffentlich bleibt das auch so ;-) )

Das Thermometer zeigt 10 Grad und gleich hält mich hier auch nichts mehr.
Doch vorher noch zwei Bilder aus meinem Fenster.

Edit: Die 10 Grad waren geschätzt, weil die Sonne auf dem Thermometer stand, jetzt sind es 17 Grad! Ein echtes Frühlingwetter
Eben war ich mit den Katzis vor der Tür, so ein bisschen Gassigehen, sie sind ja sehr auf mich fixiert, so dass sie nicht weiter als 5 m von mir derzeit weggehen.
Es muss echt aufregend gewesen sein, eine bekannte Katze wieder getroffen, eine neue, fremde in die Flucht geschlagen, einen Hund beäugt, Autos und Menschen skeptisch angeguckt und immer die Haustür im Blick.
Beim 2. Mal runtergehen, hat Chuchi schon gestreikt, sie nahm lieber den Platz am offenen Fenster, ist wohl weniger aufregend und viiiiel sicherer.

Ein Hauch von Frühling I


Ein Hauch von Frühling

Donnerstag, 5. Februar 2009

Tut Süßes weh?

Seit Jahren bin ich ja darauf trainiert Wechselwirkungen von Lebensmitteln, Medikamenten und auch Verhaltensweisen auf meinen Körper wahrzunehmen, schon alleine um damit meinen Medikamentenbedarf etwas runterzuschrauben. Ab und an gelingt es mir auch und dann kriege ich einen Fibroschub das ich nicht weiß wo vorne und hinten ist *sfz*

Vor ein paar Tagen/Wochen habe ich geschrieben, dass ich endlich beim Abnehmen wieder vorwärts komme. Seitdem war ich nicht mehr auf der Waage, weil mich Heißhungerattacken, ein Fressanfall und neuerdings eine Vorliebe auf Süßes, mir den Gang auf die Waage schwer machen.

Heute fiel es mir wie Schuppen von den Augen, erst seit ich mehr oder minder regelmäßig Süßes esse (hab ich sonst nicht, nicht mal was gekauft, weils sonst recht schnell weg ist), sind die Schmerzen stärker geworden. Besonders nach Lakritze und Vollmilchschokolade. Wie das bei anderen Sachen ist weiß ich nicht, wahrscheinlich werde ich es auch gar nicht erst ausprobieren, sondern wenn überhaupt sehr sparsam mit dem Süßkram umgehen, was ja auch im Interesse meines Abnehmvorhabens ist.

Mich würde nun mal interessieren, haben andere diese Erfahrungen auch gemacht oder sind sie individuell?

Freitag, 30. Januar 2009

Der Baader - Meinhof - Komplex

Seit der Film Der Baader-Meinhof-Komplex im Gespräch und in den Kinos ist, wollte ich ihn sehen.
Das habe ich nun, und ich finde es hat sich gelohnt, auch oder vlt. u.a. deswegen das ich ab und an den Tränen sehr nahe war, was die Gewalt in dem Film betrifft. Besonders am Anfang, hatte ich das Gefühl mich kaum von Gewaltszenen (Dokumentaraussschnitte oder auch Spielfilmszenen) erholen zu können, sie prasselten regelrecht auf mich ein, und lösten so den einen oder anderen Flashback aus.

In manchen Kritiken stand was von Täterfilm, so habe ich gar nicht empfunden.
Hier habe ich eine sehr ausführliche Kritik gefunden, die sehr gut auch mein Empfinden wiedergibt.

Besser

als im November waren dieses Mal meine Laborwerte bei der Endokrinologin. Vor allem meine Leberwerte sind viel besser geworden.
Was habe ich anders gemacht? Ich habe mir "nur" jeden Abend Reiki auf die Leber gegeben.

Die Schilddrüsenwerte selber sind nach wie vor zu hoch, aber ich bin ja noch beim Einstellen. Was allerdings viel wichtiger ist, mir geht es um einiges besser als im November bevor ich das erste Mal bei der Endokrinologin war.

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