Freitag, 5. Dezember 2008

Katzenkuscheln

Mir ist wieder einmal mehr bewusst geworden wie sehr ich die Anwesenheit und die Aufmerksamkeit von Katzen liebe. Besonders fällt es mir auf, wenn es nicht Tapsy und Chuchi sind, die mit mir meine Wohnung teilen, sondern Katzen, die ich kaum oder gar nicht kenne.

Am letzten Wochenende waren ein paar tolle Frauen und ich bei Anja zu Gast. Schon im letzten Jahr wurde ich ausgiebig von Ricki bekuschelt, ein wenig hoffte ich ja darauf, dass es sich dieses Jahr wiederholt und wirklich :-)

Ricki

Ricki1


Es ist gar nicht so einfach eine Katze, die nur wenige Zentimeter vom Gesicht weg ist zu fotografieren, der Versuch war's wert.

Auch Tapsy und Chuchi sind gerade sehr kuschelbedürftig, was bei Chuchi eher die Ausnahme ist, dass sie mehrfach am Tag gestreichelt werden will.
Wenn nicht gerade gefressen, gespielt oder mit mir gekuschelt wird, sind das hier die neusten Lieblingsplätze.

Tarnkatze

Chuchi auf dem Schaffell ist kaum zu erkennen, da könnte ich schon beinah ein Suchbild draus machen.


In Trance

Tapsy genießt es, auch mal alleine auf dem Hocker liegen zu dürfen, denn sonst ist es Chuchis Platz, und ist halb im Hier und halb in der Katzen-Anderswelt.

Samstag, 22. November 2008

Erster Schnee

Nachdem ein paar Stürme die Bäume fast leer gefegt haben, gab es gestern, am Tag den ersten Schneeregen. Nach einem Minigewitter wandelte sich der Schneeregen in Schnee, und bei einem Blick aus dem Fenster, bot sich mir folgender Anblick.

Erster Schnee


Jetzt, ein paar Stunden später, sieht es schon nicht mehr so schön aus, die Autos haben Spuren im Schnee hinterlassen und der Asphalt ist gut zu erkennen. Überall am Straßenrand, dort wo ein Auto parkte oder drüber fuhr, prangen schwarze Flecken.
Schade das sich die unversehrte Schneedecke immer nur so kurz hält. Es sieht dann immer alles so sauber, zugedeckt aus, und nachts ist es heller, weil der Schnee reflektiert, besonders letzteres mag ich sehr.

Donnerstag, 20. November 2008

Getroffen

Gleich doppelt hat es mich getroffen, Bodecea und Singlilli haben mich mit einem Stöckchen beworfen ...

Der Werfer/die Werferin postet acht zufällige Dinge über sich selbst,
· wirft das Stöckchen an acht Leute weiter,
· die ebenfalls acht Dinge über sichselbst posten
· und es weiterwerfen.

Acht zufällige Dinge über mich:

- Tage ohne Kaffee sind ein Graus für mich, zumindest fehlt mir was sehr Wichtiges dann
- Genauso wie ich über meine Katzis schimpfe, wegen Dingen die sie nicht tun sollen,oder die sorgsam, auf meinem Weg ins Bad, draptierten nicht verdaubaren Fellrollen ... genauso, wenn nicht noch mehr liebe ich sie
- Ich bin stolz auf meine Töchter
- je älter ich werde, desto mehr weiß ich das Alleinsein zu schätzen, vor allem weilalleine sein nichts mit einsamsein zu tun hat
- ich hab einen kleinen? Ordnungsfimmel, aber keinen Putzfimmel *g*
- ich liebe Reisen, doch ich liebe auch das Gefühl wieder zu Hause anzukommen ... dieses zu-Hause-Gefühl
- ich habe Angst vor Kühen-die bisher schönste Landschaft die kennengelernt habe, ist die Ostsee, an der ich groß geworden bin


So und nun kann sich das Stöckchen mitnehmen wer will :-)

Dienstag, 11. November 2008

Herbst

Die Herbststürme bzw. kräftigen Herbstwinde pusten das Laub von den Bäumen und verteilen es mehr oder minder gleichmäßig. Wenn die Blätter über den Asphalt getrieben werden hört es sich an wie leises Rasseln, ein warmer Wind pustet mich morgens um halb acht, bei 15 Grad! durch.
Der Blick zum Himmel zeigt dunkle Wolken die sehr schnell vorüberziehen, wie in einer Szene aus einem Gruselfilm.

Eine Stunde später, bei Brötchen und Kaffee ist der Sturm verschwunden, statt dessen peitscht Regen auf die Blätter, eine halbe Stunde später, ist es wieder fast trocken und beinah windstill.

Herbst

Dienstag, 4. November 2008

Auftauch

In den letzten Tagen fühlte ich mich immer häufiger, als würde ich aus einem Vakuum auftauchen. Irgendwie war und ist auch noch zum Teil mein Raum-Zeit-Gefüge durcheinander.
Es fühlt sich gut an, immer öfter für immer ein bisschen längere Zeit aufzutauchen, ja sogar an Land zu gehen? Schwer zu beschreiben.
Auf jeden Fall stimmt die Richtung wieder, es geht mir wieder besser, selbst wenn es mich wie an Hosenträgern, ab und an wieder in den zähen, dickflüssigen Nebel zieht ... ich habe ein paar Mal in kurzer Zeit den Weg daraus gefunden und er bleibt jetzt in Sichtweite :-)

Es ist einfach schön! Ich bekomme wieder Lust auf Spaziergänge, darauf Leute zu treffen und überhaupt wieder aktiv zu werden.

Zu Samhain habe ich mit einer Freundin hier ein kleines Ritual gefeiert, wir haben uns bemalt, gerasselt, getrommelt, Jahreskarten gezogen, gekocht und mit unseren Ahnen gespeist.
Es fühlt sich an, als ob das der Wendepunkt war :-)
November-Nebel als Erinnerung daran, das nach dem Nebel oft die Sonne kommt :-)

Freitag, 31. Oktober 2008

Achterbahn

fährt mein Hormonsystem und alles was da so dran hängt, inkl. meiner Stimmung.
So Test beim Endokrinologen sind ja durchaus sinnvoll, doch das was da testweise reingepumpt oder reingeschluckt wird, muss der Körper ja auch wieder abbauen.
Ich stell mir das wie folgt vor:

Monolog eines in Tests befindlichen menschlichen Körpers:

*gähn*
"Ist das wieder langweilig, alles dauert, ich würde ja gerne bisschen schneller machen, aber bis die Boten hier ankommen und ihre Order abgeben, und dann wollen die auch noch was, was hier Mangelware ist." "Hey stellt euch hinten an, ab ich gesagt, immer mit der Ruhe!"

Was ist denn das hier auf einmal für Zeug, das kommt ja aus der völlig falschen Richtung *grübel*, na egal, brauchen kann ich das alle mal:
Hey kommt mal, die ihr hier ansteht ... grad ist von irgendwo eine kleine, kompakte Lieferung gekommen, bedient euch, solange wie der Vorrat reicht! Wo einmal was herkommt kommt auch wieder was her, greift als ruhig zu.!"
Hmm, die Quelle scheint versiegt, komisch, was wir in der Schule gelernt haben stimmt nicht mehr, das Zeug kommt aus der falschen Richtung, es kommt nicht regelmäßig ... *grübel* Wollen die uns verarschen?
Ok, wird also wieder gespart. "Habt ihr gehört Leute, es wird wieder eng, wie immer, also geht wieder sparsam mit dem Zeug um!"
Schade, das lief so richtig wie geschmiert ...
Ähmm was ist das!!! Jetzt kommt so ein ähnliches Zeug schon wieder an, und wieder aus einer anderen Richtung ... "Hey Leute, wisst ihr noch wie das mit dem Stoff X war? Heute ist das mit Y so, als greift zu.!"
Ich hätte es wissen müssen, dass das nur Verarsche is, warum lern ich nicht daraus, sondern freu mich drüber *fluch*

"Leute, jetzt spinnen die total, die schicken uns viel zu viel von Z, das kann doch kein Organ normal verarbeiten, also los, Notdient! Nicht so lahm, schneller schneller sonst haben wir bald gar nix mehr zu tun, die verarschen uns schon wieder *fluch*

Na und dass das dann eine Kettenreaktion auslöst, ist naheliegend.
Und so fahren Leistung und Stimmung Achterbahn, ganz ungewollt und total unschuldig.
Ich hoffe das ich nicht noch ein Schild "Vorsicht bissig" verpasst kriege .....

Montag, 27. Oktober 2008

Durcheinandersein und träumerische Feststellungen

Das ich mich bei vielen derzeit rar mache tut mir leid. Mein Schlaf-Wach-Rhythmus hat sich in den letzten Woche sehr arg verschoben, was im Moment dazu führt, dass ich nachts wach bin und viel Zeit am Tag verschlafe. Mein Körper fordert immer noch bis zu 10 bis 15 Std. Schlaf, alle Versuche den Rhythmus zu verschieben haben nichts oder sehr wenig bisher gebracht.
Nach wie vor hoffe ich auf eine Erkenntnis meiner Endokrinologin, wie ich das wieder abstellen kann.
Die meisten die mich kennen, wissen, dass ich sonst immer 5 bis max. 7 Std. Schlaf brauchte und das war gut so.
So wie es jetzt ist, bin ich nur noch frustriert, weil mir soviel schöne Zeit verloren geht.

Immerhin hat es auch seine guten Seiten, mein Traumtagebuch füllt sich, es ist als würde ich gerade in zwei Welten bewusst leben, zumindest zeitweise.
Es gibt beim Schlafen und Träumen drei Dimensionen, eine ist noch oder schon fast wach zu sein, die zweite Schlafen und Träumen und die dritte sich dessen bewusst zu sein, zwischen beiden hin- und herschalten zu können ohne aufzuwachen. Faszinierend ist auch, das ich neuerdings wieder in Serie träumen kann, also aufwachen, kurz aufs Klo, was trinken und dann weiterträumen, manchmal sogar die letzten Bilder nochmal ... halt wie im TV nach der Werbepause *g*
Diese Träume fühlen sich sowas von real an, dass ich sie schon nicht mehr Träume nennen mag, sie bauen auf einander auf, halt wie im Wachbewusstsein.
Ich lerne jemanden kennen und erlebe etwas mit jihm, und Tage später treffe ich die Person wieder und wir unterhalten uns über die vorherige Begegnung und bauen unseren Kontakt auf. Normales Verhalten eben.
Dass das nachts, in verschiedenen Nächten, in verschiedenen Träumen? auch so passiert finde ich spannend.
Auch wenn viel Action drin ist, ist es nicht bedrohlich, denn ich habe so ganz nebenbei auch noch ne Beobachterrolle ...

Auch wenn das jetzt alles wirr klingt ... ich lass euch einfach an meinem derzeitigen Chaos teilhaben *g*

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Heilsame Räuchereien und andere Erkenntnisse

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist allgemein bekannt, dass ich sehr gerne mal Räucherstäbchen mag, besonders Nag Champa, und da die goldenen. Nun hat sich im Laufe des letzten Jahres, zumindest so etwa ergeben, dass ich fast jeden Abend Räucherstäbchen angezündet habe .... ist ja auch sowas von bequem und riecht auch noch gut ... nun ja.

Heute, im Rahmen eines Rituals und eines Heilkreises, hatte ich das dringende Bedürfnis mal wieder auf Kohle zu Räuchern, keine Mischung oder so, sondern ganz schlicht, und dann auch eher in Richtung Reinigung ...
Also habe ich erst Beifuß und dann Salbei verräuchert. Und es tat/tut so gut.

Wenn ich jetzt mal vergleiche, dann habe ich das Gefühl, egal was immer es für eine Räucherung ist, wenn es zuviel oder zu oft ist, oder nur einseitig, dann klärt und verbindet es nicht mehr, sondern kleistert irgendwie die Verbindung zu.

Heute nach dem Ritualisieren fühle ich mich der Göttin wieder viel näher, es fühlt sich an als wäre sie (die Verbindung) durchgeputzt worden, etwas was längst fällig war.

Sicher wirds nicht nur am Räucherkram liegen, sondern auch am Ritual, das Zusammenspiel, überhaupt scheint mein spiritueller Halbschlaf beendet zu sein, das wiederum fühlt sich sehr heilsam an.
Etwas was stagnierte scheint sich wieder in Bewegung gesetzt zu haben, mein Weg zum Heilsein, zum Ganzsein, zum Ichsein.

Dazu gehört auch immer wieder die Aufarbeit meiner Vergangenheit, die mehr und tiefere Spuren in mir hinterlassen hat, als ich lange dachte.
So habe ich mit Hilfe des I-nets, nach 28 Jahren! eine Freundin, aus meiner Heimzeit, ausfindig machen können. Der erste Kontakt ist hergestellt und es tut einfach nur gut.
Es wäre schön zu wissen, das es ihr genauso gut tut wie mir, ein Schritt in Richtung Heilwerdung.

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