bei
Anja, mit
Caroona,
Lilia,
Singlilli, Sunny und Rita. Neben ganz viel Gemütlichkeite, Quatschen und Schlemmen haben wir außer Trommeln und Singen, auch noch Zeit für einen Herbstspaziergang gefunden. Dabei waren wir auch an einem See, ich konnte nicht widerstehen, Baden war doch ein bisschen kalt, darum war ich nur ein wenig mit den Füßen im Wasser. Das tat soooo gut. Vom Spaziergang habe ich ein paar Bilder mitgebracht.
Farbenvielfalt
Pfaffenhütchen
Brombeerblüte im Oktober

Esmerelda - 22. Okt, 17:46
als Nebensatz hab ich heute erfahren, dass Tapsy nun doch noch kein neues zu Hause gefunden hat. Wer weiß wozu das gut ist. ....
Esmerelda - 22. Okt, 17:33
Mein Häkelmarathon, oder auch das Anfertigen einer Häkel-Patchworkdecke, hat Pause. Ich habe grad keine Wolle mehr und es dauert noch ein wenig bis Nachschub eintrifft.
Bilder kann ich noch nicht herzeigen, da die Decke ein Geschenk an meine Töchter werden soll, und die sollen, die dann fertige Decke, natürlich zuerst sehen :-)
Die HP-Ausbildung fordert mich sehr. Ich komme aber so, an die von mir gestellten Erwartungen in etwa ran. Das aktuelle Thema ist interessant und das wiederum macht das Lernen und Begreifen etwas leichter :-)
Gestern hatte ich einen Termin bei meinem Schmerztherapeuten, das alles ist irgendwie unbefriedigend. Zwar hat sich ein Weg gefunden, wie ich ca. 50% der Tage mit weniger Schmerzen durch die Welt gehe, doch das ist es nicht. So bin ich am rumexperimentieren, manchmal auch auf Kosten meiner Gesundheit (Danke Lilia, du hattest Recht, meine gestrige Idee taugt nicht!), neben Chemie gibts auch noch Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditationen und doch habe ich das Gefühl, dass die Schmerzschwelle sinkt oder die Intensitiät der Schmerzen steigt.
Ich sehne mich nach schmerzfreier Zeit, und das am Liebsten ohne Medikamente. Wünsche mir wieder mehr Power, die ich wohl irgendwann verbummelt hab.
Die Aussicht, ein lebenlang Schmerzmedikamente zu nehmen frustriert mich grad, obwohl es ja keine Neuigkeit ist.
Um so mehr freue ich mich auf ein kleines Treffen zu dem ich morgen zu
Anja fahre. Tolle Frauen wiedersehen, andere endlich mal real kennenlernen.
Bei solchen Gelegenheiten lassen sich meine Akkus immer richtig gut auffüllen und dann ist es hoffentlich auch mit der Jaulerei und Jammerei hier im Blog vorbei.
Esmerelda - 18. Okt, 09:39
Immer wieder merke ich, wie ich mich Stück für Stück verändere. Meine Ansichten, mein Denken, meine Bedürfnisse, ja auch meine Gesundheit.
Nun war ich in diesem Jahr 3× ca. 2 Wochen im KH. Ich finde es toll einen Freund wie Peter zu haben, der sich in dieser Zeit, trotz Selbstständigkeit, Schlafmangel und eigener Krankheit, um meine Katzis gekümmert hat.
Auch wenn ich mal für ein paar Tage wegfahre kümmert er sich um die Katzis.
Nun stehe ich vor der Frage ob ich eine Reha beantrage. Ich bin sicher es täte mir gut .... doch wer kümmert sich dann um die Katzis? Eine Reha dauert nun mal länger als ein paar Tage, und ohne mindestens eine vorherige Reha brauche ich gar nicht erst einen Erwerbsverminderten-Rentenantrag stellen (auf Grund der Symptome der Fibro) .... Und ich finde ich kann es niemandem, auch nicht Peter, der mein bester Freund ist, zumuten sich jährlich ca. ¼ Jahr um die Katzis zu kümmern.
Ganz abgesehen davon, dass es mir schwer fällt, ohne Auto, die schweren Katzenstreusäcke nach Hause zu kriegen.
So habe ich überlegt was zu tun ist, und schweren Herzens habe ich den Entschluss gefasst für Chuchi und Tapsy ein neues zu Hause zu suchen.
Optimal wäre wenn sie beide zusammen bleiben könnten und wir etwas finden wo sie rausgehen könnten.
Nach unserem Umzug haben die beiden ja keinen Freilauf mehr, und es klappt auch so ganz gut.
Eine Trennung der beiden wäre ggf. auch möglich, wenn es in dem Haushalt, in den Tapsy kommt schon eine Katze gibt. Tapsy ist da sehr schüchtern, aber auch sehr sozial hat keine Problemen mit anderen Katzen. Sie braucht einfach eine Zweitkatze oder eine/n DosenöfferIn mit sehr viel Zeit zum Kuscheln.
Dieses Thema beschäftigt mich zurzeit sehr, zum Einen weil ich, auf Grund der jüngsten Ereignisse, unsicher bin was die Stabilität meiner Gesundheit betrifft, zum Anderen weil ich natürlich möchte, dass sie in den besten Katzenhaushalt der Welt kommen, denn schließlich habe ich beide (Chuchi 13, Tapsy 5) seit Baby an.
Die Erklärungen, die ich hier schreibe, sollen keine Rechtfertigung sein, sondern einfach meine jetzige Situation darstellen, und vielleicht findet sich ja so eine Lösung.
Esmerelda - 7. Okt, 09:39
Seit Mittwoch bin ich wieder, aus dem Krankenhaus, zu Hause. Ich frag mich, warum meine zu lernenden Lektionen in letzter Zeit so schmerzhaft sein müssen. Längst hab ich doch begriffen, das ich etwas Besonderes bin, einmalig ...
90% aller PatientInnen denen die Gallenblase operativ entfernt wurden, haben nie wieder Beschwerden und auch keine Gallensteine bzw. Slugde. Was passiert mir?
Ich hatte wieder einige Wochen, mehr oder weniger starke Beschwerden, genau wie damals bei den Gallensteinen, auf dem Wege zur Pankreatitis. Irgendwann konnte ich es nicht mehr ignorieren, da ich nicht mehr wusste wie ich sitzen sollte. Der Bauchschmerz strahlte in den Rücken aus, und meine Erinnerung an die letzten Krankenhausaufenthalte war noch frisch.
Also rief ich mir ein Taxi und fuhr ins KH. Im Hinterkopf immer noch ein Stimmchen das mir erzählte: " Du spinnst, du bist eine Hypochonderin, du kannst gar keine Beschwerden mehr haben!"
Eine andere Stimme sagte:" Na klar kannst du Beschwerden haben, du spinnst auch nicht! Vertrau deiner Intuition, die hat dich noch nie im Stich gelassen."
Nach zwei Stunden Warten in der Notfallambulanz, wurde mir sehr schnell Blut abgenommen, noch schneller hatte ich wieder eine Infusion am Arm und eine Stunde später ein Bett auf Station.
Die Laborwerte bestätigten meine Selbstdiagnose. Einen Tag später sind sie weiter angestiegen und ich war froh schon dort im KH zu sein, wo ich (noch) stärke Medis bekam, als zu Hause.
Bei einem erneuten ERCP (Gallengangsspiegelung) wurden wieder Slugde und Konkremente aus meinem Gallengang gefischt und eine Vernarbung (wahrscheinlich von Gallenblasen-Op bzw. einem früheren ERCP) geglättet.
Auch wenn der Eingriff unter Narkose stattfand, als ich aufwachte hatte ich Schmerzen wie noch nie.
Jetzt, zu Hause, klingen die Beschwerden, (sehr) langsam ab, immerhin sind die Laborwerte wieder besser, wenn auch noch nicht optimal.
Nun habe ich dieses Jahr fast 6 Wochen bisher im KH verbracht und ich denke das reicht jetzt aber auch. Ich mag nicht mehr, ich will nicht mehr, ich hab die Nase voll.
Jetzt will ich gesund werden/sein und vom Thema Galle/Leber nichts mehr spüren.
Doch ein KH-Aufenthalt ist ja nicht nur was Negatives, er hat auch angenehme Seiten. Von Mitpatientinnen wurde ich beschenkt :-) Ich bekam ein Deckchen gehäkelt, mir wurde etwas (kitschiges, aber schönes *g*) fürs Fenster gebastelt, Angehörige von einer Mitpatientin gingen extra für mich in die Cafeteria damit ich meinen Schoggihunger stillen konnte :-)
Ich bekam viele liebe Anrufe, auf die ich mehr oder weniger ausführlich, je nach Befinden, eingehen konnte.
Es war schön zu wissen, dass ich nicht alleine war, dass ganz viele liebe Menschen an mich dachten.
Ich danke euch!
Esmerelda - 5. Okt, 13:42
der Spruch: "Hunde haben ein Herrchen/Frauchen und Katzen Personal" ist, zeigen mir grad mal wieder meine beiden Katzis. Nachdem ich mit Tapsy draußen war, kam mir sehr schnell die Erkenntnis, dass das nicht klug war. Klar, es war ein superschöner Moment ... doch jetzt will sie das immer mal wieder. Ich habe da echt nicht dran gedacht, dass sie da nicht wie Chuchi ist, der es egal ist ob drin oder draußen, die es nimmt wie es kommt.
Nun will Tapsy also wieder mehr bespaßt werden ... Chuchi muss ich mehr oder weniger regelmäßig ins Waschbecken setzen ...
Dann die ständige, neuerdings lautstarke, Bettelei nach Leckerlis, und natürlich dann wenn ich am Lernen bin oder mich anderweitig konzentrieren muss/will.
Und wenn ich dann so richtig kurz vorm explodieren bin, dann gucken mich die beiden sooo unschuldig an und bekuscheln mich, dass ich hin und weg bin....
Esmerelda - 21. Sep, 08:40
Was eine doofe Nacht, gestern Abend ging's schon los, fühlte mich matschig und bin, für meine Verhältnisse, früh ins Bett gegangen. Das der Katzenweckdienst sich in der Uhrzeit irrt, das kenn ich ja schon, da wird's statt 7 Uhr schnell mal 4 oder 5 Uhr, doch dazu noch wilde, chaotische Träume, an die ich mich nicht mehr erinnern kann, und dann noch zwischendrin mit und durch Schmerzen aufwachen, das war echt bähhhh! Sowas ist mir das letzte Mal im Frühjahr im KH passiert, damit dass alles nicht so einseitig und langweilig wird, hab ich mir noch irgendwo einen Magen-Darm-Infekt aufgegabelt ....
Nachdem ich dann wie gerädert aufgestanden bin, habe ich beschlossen, heute bleibe ich zu Hause und mach nur was mir gefällt, Compi-surfen, schnurgeln und Dank der Pharmaindustrie *sfz* geht's ja auch wieder etwas besser.
Esmerelda - 20. Sep, 09:10
Heute, nach ca. 1½ Jahren verspürte Tapsy den unwiderstehlichen Drang sich mal das Haus von Außen anzugucken. So kam sie mit mir zum Briefkasten und ging sogar ganz vorsichtig mal den Vorgarten angucken und die Treppe ist in der Sonne so ein schöner Platz zum Wälzen. Doch alleine ist es wohl nicht das Wahre, so'ne schützende Dosenöffnerin bzw. Schachtelöffnerin hat da was.
Vom nächsten Ausflug versuch ich dann mal Bilder zu machen.
Chuchi ist mal kurz an der Haustür unten gewesen... aber so wirklich spannend ... ach drin ist es auch ok ... sie blieb im Treppenhaus.
Esmerelda - 19. Sep, 13:25
Mein Projekt Mauerbruch gibt es noch. Es tut sich gerade nichts, weil ich es auf Pause gestellt hatte, mir waren einfach andere Dinge wichtiger und gleichzeitig auf's Abnehmen zu achten, war mir zuviel.
Vor ein paar Wochen bekam ich von meiner Ärztin ein homöopathisches Mittel (keine Ahnung was, sie tut da immer sehr geheimnisvoll, weil sie wissen will wie es gewirkt hat, und nicht das ich nachlesen könnte wie es wirken sollte ...). Ich habe nach ein paar Tagen bemerkt, das irgendwas anders war, es dauerte ein bisschen um zu merken was.
Ich hatte nicht das Bedürfnis emotionale Löcher mit Essen zu stopfen, es gab einfach keine Löcher! Sonst habe ich das nur gehabt, wenn ich mit Freunden zusammen war, oder sehr abgelenkt war.
Nun hatte ich ab und an keine Löcher .... um so mehr hat's mich dann genervt wenn sie wieder da waren (im nachhinein).
Nun war ich wieder bei meiner Doc, hab ihr davon erzählt und das gleiche Mittel (ich weiß immer noch nicht welches) bekommen, und dieses Mal sind die Löcher wieder verschwunden, scheint sogar intensiver und nachhaltiger.
Ich fühle mich normal. Das ist schwer zu beschreiben. Bisher war es in den letzten 20? Jahren so, ich liebe gutes Essen, doch wenn ich dann dabei bin, fällt es mir schwer aufzuhören, da ist ein Loch was gefüllt werden will ... und das ist nicht im Magen ... vlt. der Verzicht auf anderen Genuss .. da will ich noch mal nachspüren ....
Doch jetzt ist es zur Zeit so, ich esse mit Genuss und kann jederzeit aufhören, es ist einfach kein Loch, kein emotionaler Hunger da, der gestillt werden muss.
Nun habe ich die Hoffnung, nein, ich bin überzeugt, dass das ein guter Ansatz ist weiterzumachen.
Mein heutiger Stand 126 kg. Nur 7 kg bis zum Nasenflügelpiercing :-)
Esmerelda - 16. Sep, 11:01
Ich miste ja regelmäßig in meinen Schränken aus, um so meinem Wunsch, irgendwann bei einem Umzug wieder alle meine Habe in einen VW-Bus bzw. Sprinter zu bekommen und so auch flexibel sein/bleiben kann, mich nicht wohnortmäßig festlegen muss (zuviel Materielles bindet) und ich mich dann einfach frei fühle. So bin ich im Laufe der Zeit zu einer Minimalistin geworden.
Doch jetzt räume ich anders auf, mit Vorstellungen, Werten, Schubladendenken etc....
Da kamen doch letztens Gedanken und Gefühle hoch, die so gar nicht von mir gewollt waren, die sogar dem was ich will, was ich von mir erwarte, widersprechen. War das 'ne Überraschung.
Also wird jetzt gekramt, angeguckt und entweder verabschiedet oder eben behalten, so ganz bewusst.
Gar nicht so einfach das.
Schubladendenken ... etwas was ich absolut nicht ausstehen kann, und doch erwische ich mich so dann und wann wieder mal dabei.
Einige meiner Werte haben sich geändert, das was früher vlt. mal eben gerade noch so durchging bei mir, ist jetzt ein klares no go geworden.
Es ist einfach an der Zeit mir mal klar zu machen, wo ich stehe, wer ich jetzt bin, wo meine Grenzen sind.
Es ist etwa so als würde ich Dateien ausmisten, doch auch bei mir wird's wohl so sein, ganz von der Festplatte krieg ich's nicht gelöscht, muss wohl noch erst ein paar mal überschrieben werden, bevor's endgültig weg ist.
Auf jeden Fall ist es erhellend, wohltuend und interessant, das was da so an verstaubten, antiken Vorstellungen und Werten teilweise noch so rumschwirrt, wenn auch in der hintersten Ecke, freizulassen. Es muss nicht mal ersetzt werden, denn das wurde es ja bereits.
Schwer in Worte zu fassen das Gefühl, im Moment fühlt's sich an wie ein Fenster aufreißen und viel frische, saubere Luft reinzulassen...
Esmerelda - 16. Sep, 10:44