Allerlei

Sonntag, 18. Juni 2017

Nicht vergessen

Ich habe den Blog nicht vergessen, überlege nur ob ich ihn schliéße oder nicht. Irgendwie bringe ich es noch nicht übers Herz, habe aber immer ein schlechtes Gewissen weil ich nicht blogge.

Meine Enkelkinder sind gewachsen und ich bin nach wie vor auf meine Familie sehr stolz. Auch auf den erweiterten Teil ;-)

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Donnerstag, 3. November 2016

Nicht vergessen

Ich habe meinen Blog nicht vergessen, doch ich war 11 Wochen in der Klinik und jetzt seit drei Wochen versuche ich wieder zu Hause klar zu kommen. Das ist gar nicht so einfach wie ich dachte. Aber ich schaffe es irgendwie.
Ich habe auch eine Hilfe bekommen vom ambulant betreuten Wohnen. Da kommt einmal die Woche jemand, und das hilft schon sehr. Gespräche, ein Gang für mich zum Bürgeramt und sowas.

Heute habe ich endlich mal wieder die Fenster meiner Wohnung geputzt und bin damit schon wieder an meine Grenzen gekommen. Wenn es klappt bekomme ich vielleicht eine Haushaltshilfe für einmal die Woche. Doch solange das nicht klar ist, muss ich es alleine schaffen. Ich will jeden Tag ein bisschen machen. Doch dann kommen so Tage wo das nicht geht und ich hänge wieder hinterher.
Ich kenne die Stellen, die nicht so sind, wie der erste Eindruck der Wohnung, und das stört mich. Da wäre so eine Putzhilfe echt toll.

Jetzt wo ich wieder zu Hause bin, genieße ich es sehr mit Ziva zu kuscheln.

Dienstag, 19. Juli 2016

Rollator

In der letzten Woche ist mein Rollator gekommen, passend für mich zugeschnitten, so dass auch ich drauf sitzen kann und mich ruhigem Gewissens abstützen kann.
Rollator

Heute war ich dann das erste Mal damit unterwegs, zur Therapie, ans andere Ende von Leipzig. Die Hintour klappte besser als zurück, ABER ich hab's geschafft. Was ohne gar nicht möglich gewesen wäre. Ein Stück Freiheit das ich wieder zurückbekommen habe.
Klar bin ich auch damit langsam, doch langsam vorwärts ist besser als schnell stehen ;-) oder so.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Bald gehts los

Heute kam der Anruf aus der Klinik, am 1.8. geht's mit der Therapie los. Ich hab ein mulmiges Gefühl im Bauch, hingehend in Richtung Angst. Tausend Gedanken schwirren mir im Kopf rum. Wie mach ich das alles an dem Tag, damit ich pünktlich bin. Kriege ich alles noch bis dahin erledigt?

Es ist bis jetzt schon einiges geschafft, und ich mache mir bestimmt unnötig Sorgen. Ich bin schon jetzt aufgeregt und angespannt, hoffentlich ändert sich das die Tage wieder.

Sonntag, 10. Juli 2016

Viel passiert

Es ist fast ein Jahr her, dass ich das letzte Mal gebloggt habe. Oft habe ich mich gefragt, ob ich das Blog dicht mache oder weiterschreibe. Nun habe ich mich endlich entschieden. Es geht hier weiter.


Inzwischen hat unsere Leni einen kleinen Bruder, Paul, bekommen.


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Ich war für 7 Wochen in der Psychiatrie in Altscherbitz und muss sagen es hat mir dort besser gefallen als in der Uni-Klinik. Mir geht es inzwischen etwas besser und ich hoffe, dass ich darauf aufbauen kann.
In ein paar Wochen soll ich eine stationäre Psychotherapie, ebenfalls in Altscherbitz beginnen. Noch ist aber nicht sicher ob ich das schaffe.

In der Klinik hatte ich einen Rollator und ich muss zugeben er hat mir sehr geholfen, so sehr, dass die Sozialarbeiterin von der Klinik einen für mich beantragt hat.

Ein Riesenschock war mein Gewicht. Seit der Uniklinik war ich auf keiner Waage mehr, das sind 3, 5 Jahre gewesen und in der Zeit habe ich 30 kg ! zugenommen. Nun gehts aber ran an den Speck, die ersten 5 kg sind schon mal runter und ich habe nicht vor aufzugeben. Ich will mich wieder besser bewegen können.

Montag, 15. Juni 2015

Aufschieberitis

Ich habe schon wieder so lange nicht gebloggt. Es gibt auch eigentlich wenig zu erzählen. Meine Therapien laufen weiter wie bisher, ich bin immer noch krankgeschrieben (seit nun mehr 2½ Jahren) und ich habe das Gefühl, dass ich mich irgendwie durchs Leben mogel. Die Pfingstwoche ging es mir gut, eine ganze Woche im Stück, das ist seit sehr langer Zeit Rekord.
Körperlich habe ich im Vergleich zum letzten Jahr abgebaut. Ich könnte gegensteuern, wenn ich mich aufraffen könnte, ein kleines tägliches Pensum zu absolvieren. Doch genau das schaffe ich nicht. Ich bin froh meine nötigsten Dinge zu schaffen, wie die Hausarbeit auf kleine Etappen zu verteilen und mit großen Pausen die Wohnung in Schuss zu halten.

Highlights sind neben Terminen die mich aus dem Haus zwingen, Besuche von meinen Töchtern und meiner Enkelin. Ich bin ganz vernarrt in die Kleine.

Meine Töchter und meine Enkelin

Nachdem ich, für meine Verhältnisse, die Spargelzeit gut auskostet habe, schlemme ich mich jetzt durch die Erdbeerzeit. In den letzten Jahren hatte ich mir den Genuss versagt, aus Angst ich könnte allergisch reagieren, wenn ich sie roh esse. Verarbeitet ist ja sowieso ok.
Schließlich habe ich schon mehrfach auf Dinge reagiert, die sonst immer ok waren. Keine Ahnung wie ich auf Erdbeeren kam. Jedenfalls habe ich es dieses Jahr mutig ausprobiert, alles sicherheitshalber fürs KH vorbereitet, und siehe da, ich reagiere nicht.
Und so kann ich mich voll dem Genuss hingeben. Und Wassermelone gibt es bei mir auch schon wieder oft.
Ich liebe den Sommer mit seinem Angebot von Früchten.

Abends sitze ich oft im Hangout und guck nebenher so im meinem Zimmer umher und sehe, was ich alles machen müsste. Wäre ich dann nicht zu müde würde ich sofort anfangen wollen. Doch am nächsten Tag, ist der Eifer wieder vergessen und ich bin froh, wieder einen Tag irgendwie mehr oder weniger gut rumzukriegen.


Erdbeerzeit

Mittwoch, 8. April 2015

In der Theorie

kann ich mit Gedankenkarussells und anderen unerfreulichen Dingen gut umgehen. In der Praxis sieht es so aus, das ich diese Woche schon die dritte Nacht nicht schlafen konnte. Schlaf den ich am Tag nachhole, so aber total aus dem Rhytmus komme und Termine werden noch anstrengender als ohnehin.

Als ob es nicht genug offene Baustellen bei mir gibt, heute Nacht ist mir wieder eine längst vergessene Erinnerung begegnet. Ach wär sie nur vergessen geblieben.

Mein Kühlschrank ist leer und ich kann mich nur schwer aufraffen einkaufen zu gehen. Ich hoffe, dass ich es heute hinkriege.
Es ist deutlich spürbar, dass wenn keine Termine von außen kommen, die ich als sehr wichtig einstufe, will ich mich nur noch einigeln. Ausnahme: meine Familie und enge FreudInnen.

Doch ich habe auch was geschafft. Ich habe mir, nur für mich alleine, einen Eierlikörkuchen gebacken. Der war lecker, besonders wenn ich da noch Erdbeermarmelade drauf geschmiert habe. Das Tuch, welches ich für meine Mutter stricke, wächst auch langsam.
Den Haushalt hab ich so einigermaßen in Griff, es sah hier schon schlimmer aus.

Freitag, 20. März 2015

Schön und nicht schön

Der Tag heute begann wie so oft, nach dem Frühstück hab ich mich noch mal aufs Ohr gelegt, und noch zwei Stündchen rangehängt. So hab ich auch die Sonnenfinsternis verschlafen, war aber dann wenigstens halbwegs fit.
Am Nachmittag kam Jule und ist mit mir noch mal Einkaufen gefahren und ich konnte so meine Vorräte auffüllen und kann am Montag ohne Hackenporsche wieder zur Ergo. Nach dem Einkaufen hat Jule noch ein Eis spendiert und ich hab mich ans Auspacken gemacht. Die nächsten Tage gibt es bei mir Blumenkohl, Tomaten, Bananen und anderes leckeres Zeug.

Beim Einkauf konnte ich nicht widerstehen und so sind auch Chips und Geleebananen mit in den Korb gewandert, und prompt hatte ich heute Abend einen Fressanfall. Nach dem Abendessen mussten die Chips vernichtete werden und in der Nacht noch die halbe Packung Geleebananen.
Das hat nichts mehr mit ohne Reue genießen zu tun, es war einfach zuviel und unkontrolliert.Es ärgert mich sehr. Damit ich mich nicht jetzt auch noch selbstverletze, schreibe ich es ins Blog. Den Frust, die Scham, den Ärger, das Gefühl mich nicht zu spüren, ja nicht einmal ein Sättigungsgefühl zu haben.

Ich sitze hier und trinke Fencheltee um meinen Magen wieder zu beruhigen und weiß, dass ich morgen magenschonend essen muss. Es ärgert mich, dass ich so Fressanfälle nicht kontrollieren kann. Der letzte ist schon länger her, und ich dachte echt, dass das Fluoxetin als Nebenwirkung diese vermeidet.
Ich fühle mich wie bei einem Mensch-ägere-dich-nicht-Spiel, rausgeschmissen aus dem Spiel, zurück auf Anfang, und das immer und immer wieder.

Schön war gestern der Spontanbesuch von Uli und Leni und einem gemeinsamen Frühstück und heute die Zeit mit Jule. Ich genieße das Zusammensein mit der Familie immer sehr. Und klar das Kuscheln mit Kind und Katze war auch super schön.
Leni auf meinem Arm und Ziva auf meinem Stuhl ...


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Mittwoch, 18. März 2015

Gar nicht so einfach

Dieses BodyPositiv-Gefühl ist gar nicht so einfach umzusetzen. Am Sonntag habe ich für meinen Familienbesuch einen Marmorkuchen gebacken, der total lecker geworden ist, und konnte den auch ohne Reue genießen.
Doch oft ist es so, dass sich das positive Gefühl nicht einstellen mag, besonders wenn ich Schmerzen habe oder niedergeschlagen und antriebslos bin.


Die Wege zur Therapie und zur Doc waren beschwerlich und doch habe ich noch versucht das Beste draus zu machen und habe ein bisschen Frühling fotografiert



Mamorkuchen für heute Nachmittag
.

Kleine Pause auf dem Heimweg


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Sonntag, 15. März 2015

Viel geschafft

Heute war ein recht produktiver Tag. Mittags bin ich mit Jule Einkaufen gewesen. Es war toll das mit einem Auto zu erledigen, so konnte ich Sachen kaufen, für die ich zweimal mit dem Hackenporsche los gemusst hätte.
Ich habe tolle Telefonate gehabt, hangoutet, gestrickt, gekocht und lecker gefüllte Paprika gegessen.
Und in Gedanken war ich ganz viel bei der kleinen Motte und auch bei ihren Eltern.

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